Kreuzwegandacht am 16. März 2018 18 Uhr in St. Hubertus

 

Wir haben in St. Hubertus einen ganz besonderen und einmaligen Kreuzweg. Er ist im Stil einer Ikone abgebildet, was es in katholischer Tradition nur ganz selten und in der Orthodoxie gar nicht gibt. Besonders einmalig ist aber am Hubertus-Kreuzweg darüber hinaus, dass die 6. Station „Veronika reicht Jesus das Schweißtuch“ fehlt. Von unserem Tabernakel strahlt uns schon das Antlitz des auferstandenen Christus vom Ostermorgen entgegen, wie es sich auf dem Tuch im Grab, dem Tuch der Veronika, abgebildet hat. Deshalb wurde diese Station weggelassen. Dafür gibt es die neue 14. Station „Hinab gestiegen in das Reich der Toten“. Mit ihr bleibt der Kreuzweg nicht wie sonst üblich beim Karfreitag stehen, sondern sie verbindet schon Karfreitag und Ostermorgen miteinander und führt so weiter als die traditionellen Kreuzwege hin zu einer Begegnung mit dem Auferstandenen. Was für eine schöne und einzigartige Lösung haben wir doch in St. Hubertus!

Am 16. März um 18 Uhr möchten wir alle zur besonderen St.-Hubertus-Kreuzwegandacht einladen. Die kleinen Ikonen erscheinen für alle sichtbar auf einer Leinwand. Die Kreuzwegbilder werden durch die dazu zugehörigen Andachtstexte von Pfarrer Cech ergänzt.

Alle sind herzlich eingeladen zu dieser alten Fastenzeittradition und zur besonderen Betrachtung unseres einmaligen Kreuzwegs in St. Hubertus.